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| Beim Netzwerken geht es nicht darum, wie viele Menschen Sie kennen oder wie viele Kontakte Sie in Ihrem Adressbuch haben. Eher geht es darum, wie gut Sie diese Menschen kennen und wie stark die Beziehung zwischen Ihnen und den Menschen ist. | Was ist Netzwerken? | |
| Häufig liegt der Erfolg von Netzwerken in der „ungewöhnlichen Art“, die „gewöhnlichen Dinge“ zu tun. Die meisten Unternehmer, und das belegt eine Studie, wissen um die Notwendigkeit von Netzwerken. In der heutigen Zeit ist es ja auch fast unmöglich nicht zu Netzwerken. Wir alle tun es. Beim Sport, im Beruf, im Umfeld unserer Kinder, mit unseren Freunden und diese Liste ließe sich noch um ein Vielfaches verlängern. Das sind die „gewöhnlichen Dinge“. Allerdings netzwerken die wenigsten Menschen bewusst und systematisch. Und genau das ist notwendig, wenn man als Unternehmer sein Netzwerken nutzenbringend für alle Beteiligten einsetzen möchte. | Netzwerken mit System | |
| Jeder kennt die Aussage „Jeder kennt jeden über 6 Ecken“. Und wenn wir zum Beispiel in der Internetplattform xing den Namen einer beliebigen Person eingeben, erkennen wir, dass die Kontaktkette zur gesuchten Person sogar kürzer ist. Häufig ist die Kette nur drei oder vier Personen lang. Diese Betrachtung ist allerdings nicht ganz richtig, denn sie gilt nur für einen kleinen Teil der Menschen, und zwar für diejenigen, die wirklich gut vernetzt sind oder für Menschen in einem engen bzw. begrenzten sozialen Raum. Aus der Studie von Stanley Milgram - auch bekannt als das „Kleine-Welt-Phänomen“ - geht hervor, dass wenn wir alle sozialen, interkulturellen und sonstigen Barrieren fallen lassen, die Aussage „Jeder kennt jeden über 6 Ecken“ für weniger als 1/3 der Menschheit gilt. Unter anderem nachzulesen bei wikipedia unter Kleine-Welt-Phänomen. | Jeder kennt jeden über 6 Ecken? | |
| Es ist die Einstellung zum Netzwerken! | Einstellungssache! | |
| Die Einstellung, die Unternehmer meist zum Netzwerken haben, lässt sich grob in drei Kategorien einteilen: | ||
| Die einen glauben, dass Netzwerken das Anwesendsein auf diversen abendlichen Veranstaltungen ist, um zu sehen oder gesehen zu werden. Und sie hoffen, dass sich so gute Kontakte ergeben. Sie betrachten Netzwerken eher als eine passive Handlung. | Sehen und gesehen werden | |
| Die anderen glauben, dass Netzwerken damit zu tun hat, möglichst viele Visitenkarten zu sammeln, um anschließend jedem einzelnen Kontakt die eigenen Produkte und Dienstleistungen anzubieten. | Die Sammler | |
| Und dann gibt es Menschen, die Netzwerken als eine proaktive Art des Lebens und des Unternehmertums betrachten. Sie suchen sich Ihre Kontakte sorgsam aus, interessieren sich für sie und helfen wo sie können. Für sie gehört Netzwerken zum Alltag. Sie tun es überall und immer. Für sie ist Netzwerken eine proaktive Art mit Menschen zu interagieren. | Proaktives Netzwerken | |
| Netzwerken im privaten und im geschäftlichen Umfeld ist der Prozess Menschen zu begegnen, daraus starke Beziehungen zu entwickeln, um dann damit anderen Menschen zu helfen, den Horizont zu erweitern, das eigene Geschäft und das der anderen nach vorne zu bringen, seinen Einflussbereich zu erweitern oder der Gemeinschaft zu dienen. | Netzwerken als Lebenseinstellung | |
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